Das Kompetenzzentrum bietet in Zusammenarbeit mit seinen Partnern in der Bau- und Fertighaus-Branche innovative Konzepte vom Niedrigstenergiegebäude bis hin zum Energie-Plus-Haus.

Laut Richtlinie der EU müssen nach dem 31.12.2020 alle neuen Gebäude als Niedrigstenergiegebäude gebaut werden (gilt bei öffentlichen Gebäuden bereits ab 31.12.2018). Die Vorgaben der EU ab 2018 können bereits heute beim Hausbau erfüllt werden. Sie entsprechen dem aktuellen Stand der Technik, wie es am Beispiel des „Generation-X“ Hauses der Firma Fischerhaus in Poing eindrucksvoll umgesetzt wurde. Die Ganzdach-Photovoltaikanlage wurde durch unsere Partnerfirma J.F. Gerhard Bedachungen installiert.

Pressemitteilung Fischerhaus  26. Mai 2011
Energie und Microklima „Generation X“

Poing/Bodenwöhr. "Mein Effizienzhaus 40 produziert die Energie, die meine Familie und ich zum Leben brauchen - das ist mehr als nur gespartes Geld. Ich empfinde es als positives Lebensgefühl, das unser Energie-Plus-Haus Generation X neben Strom und Wärme erzeugt", sagt Reinhard Fuchs, Geschäftsführer des Traditionsunternehmens FischerHaus in Bodenwöhr in der Oberpfalz. Das "Generation X-Haus" eröffnet am 26. Mai im Musterhaus-Park Poing seine freundlichen Räume. Dezentrale Lösungen zur Energie-Gewinnung waren schon vor der nuklearen Katastrophe von Fukushima die beste Option, um unseren Lebensstandard für die kommenden Jahrzehnte zu sichern, ohne das Klima unseres Planeten dabei weiter zu zerstören. Entsprechend breit gefächert und intelligent aufgebaut ist das Energie-Konzept des "Generation X". Es wird von zwei Säulen getragen: einerseits ein Mix aus regenerativen Ressourcen wie Sonne, Wind und Erdwärme, andererseits ein wissenschaftlich erarbeitetes Micro-Klima-Konzept, das Einsparungen und Effizienz ohne Einbußen an Lebensqualität ermöglicht. Prof. Manfred Hegger von der TU Darmstadt hat in einer wissenschaftlichen Zusammenstellung viele kleine, aber wesentliche Bausteine zu einem zukunftsweisenden Konzept für das Micro-Klima des Effizienz-Musterhaus 40 „Generation X“ verwandelt. „Die Gestaltung des Außenraums trägt zur energetischen Performance des Gebäudes bei“, heißt es vonseiten seines Lehrstuhls. Dabei vermeiden die Wissenschaftler beispielsweise Verschattungen für die Photovoltaik oder achten darauf, dass Pflanzen das Haus vor Wind schützen, der es auskühlen könnte. Kompakte Bauweise vermeidet ebenfalls unnötigen Wärme-Verlust. Wer sich dem Haus von außen nähert, dem fällt zunächst das moderne und attraktive Fassadenkonzept auf. Auf den zweiten Blick erkennt er, dass ein Teil der verglaste Außenhülle des Anbaus nichts anderes als eine hochmoderne Fassaden-Photovoltaik-Anlage darstellt. Dachziegel auf dem Satteldach des größeren Gebäudeteils sucht der Betrachter vergebens. Die Indach-PV deckt das Gebäude komplett. Einen Blickfang im Garten stellt das Windrad dar, das sich fröhlich dreht und nicht etwa alleine Deko-Zwecken dient. Mit dem Strom, der hier produziert wird, läuft der Elektro-Kleinwagen (z.B. e-Smart) des Hausbesitzers nach wissenschaftlichen Berechnungen 20.000 Kilometer im Jahr. Das Gebäude-Innere ist zu jeder Jahreszeit angenehm temperiert und lässt die Bewohner ständig frische Luft atmen, ohne dass Sie Zugluft oder ähnliche Unannehmlichkeiten verspüren. Dank der kontrollierten Be- und Entlüftung ist es vorbei mit der Notwendigkeit, selbst lüften zu müssen. Vorbei ist es auch mit Lärm, Pollen und Insekten. Eine Luft-/Wärmepumpe und eine Fußbodenheizung, die im Sommer die Wärme abtransportiert, sorgen für Wärme und Kühle. Für so viel Umweltfreundlichkeit und Effizienz - sie basiert auf den Vorgaben der Passiv-Bauweise, kann aber eben mehr - gibt es natürlich eine Reihe von Fördermöglichkeiten vom Staat bzw. über die KfW. Die Fachleute von FischerHaus holen auch hier gerne das Beste für ihre Kunden heraus.